Linkhaftung und Facebooks Umgang mit Buchbloggern

Zwei neue Entwicklungen, die gerade auf Twitter diskutiert werden, drehen sich um Links.

Es gibt ein neues Urteil, nach dem es nicht mehr reicht, sich von den Inhalten verlinkter Seiten zu distanzieren. Nun muss man sicherstellen, dass diese Seiten rechtlich einwandfrei sind. Laut heise.de bleibt abzuwarten, wie sich das entwickelt.

Leander Wattig entfachte mit seinem Hinweis auf einen Artikel über Facebooks Verhalten in Bezug auf branded content und verifizierte Seiten. Nun soll es nicht mehr erlaubt sein, als nicht-verifizierte Seite Links zu gesponserten Artikeln zu posten. Laut Papiergeflüster verifiziert Facebook Buchblogs nicht. Damit trifft die neue Regelung Buchblogger, weil Rezensionsexemplare auch als Sponsoring, also Grundlage für branded content gelten.

Einerseits gibt es eine zunehmende Zahl von Szenetreffen, bei denen sich Betreiber von Bücherseiten offline treffen, andererseits müssen im Internet und bei Facebook im Speziellen immer mehr Einschränkungen hingenommen werden.

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